Die Tage kommen und gehen. Mit der Zeit schleicht sich die Gewohnheit ein. Und so kommen auch die Qualen des Alltags dazu.
Der Ruecken plagt mich, so dass ich nun schon zweimal den Weg zu einer Massage wagte. Was mich dort erwartet ist ungewoehnlich. Ich hoffte auf eine liebliche Behandlung meines Rueckens. Doch die Realitaet sieht anders aus. Da werden die Knochen gerueckt, die Muskeln gezerrt und der gesamte Bau gezogen wie auch gedehnt. Diese Behandlung bewirkt, dass ich die naechsten Tage noch schlimmere Plagen ertrage. Doch meine Hoffnung auf Besserung steigt.
Zum anderen juckt es im Magen. Es dreht sich, blubbert und gurgelt. Nun da gibt es sicher viele Gruende: die Andersartigkeit des Essens, die Einseitigkeit der Ernaehrung oder das Wasser, was auch nicht so "fein" sein soll. Nun so bequemte ich mich zu einem Arzt, der mir eine Salzlauge verpasste. Einen Tage quaelte ich mir dieses Zweilitergetraenk in den Schlund. Dazu wurden mir noch ein paar Arzneien verabreicht. Langsam komme ich aus dem Groebsten. Der Magen dreht sich langsamer, blubbert leiser und gurgelt etwas unauffaelliger.
Es ist mein persönlicher Blog mit Erzählungen, Fotos und Gedichten zu meinen zwei Reisen durch Südamerika. Die meisten Einträge erzählen von meinen Aufenthalten in Chile, Bolivien und Peru. Ich wünsche euch viel Spass beim Entdecken.
Montag, 20. Juli 2015
Samstag, 18. Juli 2015
Ein Dorf am Salzsee
Gestern besuchte ich mit meinem Freund Hans ein Dorf am Salzsee, dass ungefaehr auf 4300 Metern Hoehe gelegen ist.
Die Fahrt war zu tiefst abenteuerlich. Im ersten Bus waren die Achsen ueberaltert. Auf den Schotterpiste, die rasant befahren wurden, ist uns schlecht geworden. Die Rueckfahrt ueber die Schotterpisten war noch beschwerlicher, da wir zwei Stunden im vollkommen ueberfuellten Bus stehen mussten.
Doch die Natur da oben ist einmalig. Lange Zeit verbrachte ich zwischen hunderten von Lamas und Alpakas mit Blick auf den Salzsee und den dahinter liegenden qualmenden Vulkan. Ich wuensche euch viel Freude an den Bildern.
Die Fahrt war zu tiefst abenteuerlich. Im ersten Bus waren die Achsen ueberaltert. Auf den Schotterpiste, die rasant befahren wurden, ist uns schlecht geworden. Die Rueckfahrt ueber die Schotterpisten war noch beschwerlicher, da wir zwei Stunden im vollkommen ueberfuellten Bus stehen mussten.
Doch die Natur da oben ist einmalig. Lange Zeit verbrachte ich zwischen hunderten von Lamas und Alpakas mit Blick auf den Salzsee und den dahinter liegenden qualmenden Vulkan. Ich wuensche euch viel Freude an den Bildern.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Die Narren
In meinem Viertel treffe ich immer wieder auf Menschen, die ganz fantastische Dinge erzaehlen. Es wird gelacht und erzaehlt. Es wird viel gelacht.
Manchmal frage ich, ob es die Wahrheit ist, was sie erzaehlen. Doch auch ueber diese Frage wird nur gelacht. Es scheint nicht wichtig zu sein, ob die wahrheit erzaehlt wird.
Nein es kann nicht die Wahrheit sein. Die Geschichten sind einfach zu unglaublich, zu fantastisch. Doch es wird gelacht.
Ja es wird viel gelacht. Und mit der Zeit begreife ich auch, dass es nicht wichtig ist, ob sie die Wahrheit erzaehlen. Doch es ist wichtig, dass gelacht wird.
In meinem Armutsviertel wird unglaublich viel gelacht. Die Narren haben hier eine ganz wichtige Bedeutung.
Manchmal frage ich, ob es die Wahrheit ist, was sie erzaehlen. Doch auch ueber diese Frage wird nur gelacht. Es scheint nicht wichtig zu sein, ob die wahrheit erzaehlt wird.
Nein es kann nicht die Wahrheit sein. Die Geschichten sind einfach zu unglaublich, zu fantastisch. Doch es wird gelacht.
Ja es wird viel gelacht. Und mit der Zeit begreife ich auch, dass es nicht wichtig ist, ob sie die Wahrheit erzaehlen. Doch es ist wichtig, dass gelacht wird.
In meinem Armutsviertel wird unglaublich viel gelacht. Die Narren haben hier eine ganz wichtige Bedeutung.
Die Dusche
Manchmal gelingt es mir im verstaubten Hof ueber einen Wasserschlauch Wasser in eine Gummischuessel zu leiten. Dann wasche ich mich so gut es geht. Meist ist das Wasser nicht sauber. Doch zum Waschen reicht es allemal.
Ganz selten erlebte ich es, das der Wasserschlach mit einem Giesskannenkopf verbunden war, der Dusche. Dann konnte ich mir das Wasser ueber den Ruecken laufen lassen. Das Wasser war recht kalt, denn es kam direkt aus der Tiefe.
Doch war das Waschen in meinem Hof nur ganz selten moeglich, da meistens in den Morgenstunden kein Wasser da war. Dann putzte ich die Zaehne in einem Viertel, welches etwas tiefer gelegen ist.
Doch musste ich mich auch mal waschen. Ich konnte ja nicht verdreckt herum laufen. Gross war die Freude, als ich vor kurzer Zeit - nicht weit von einem Markt entfernt - ein Schwimmbad fand. Dort gibt es die Moeglichkeit sich zu duschen. So fahre ich jetzt hin und wieder zu diesem Schwimmbad und geniesse eine Dusche.
Ganz selten erlebte ich es, das der Wasserschlach mit einem Giesskannenkopf verbunden war, der Dusche. Dann konnte ich mir das Wasser ueber den Ruecken laufen lassen. Das Wasser war recht kalt, denn es kam direkt aus der Tiefe.
Doch war das Waschen in meinem Hof nur ganz selten moeglich, da meistens in den Morgenstunden kein Wasser da war. Dann putzte ich die Zaehne in einem Viertel, welches etwas tiefer gelegen ist.
Doch musste ich mich auch mal waschen. Ich konnte ja nicht verdreckt herum laufen. Gross war die Freude, als ich vor kurzer Zeit - nicht weit von einem Markt entfernt - ein Schwimmbad fand. Dort gibt es die Moeglichkeit sich zu duschen. So fahre ich jetzt hin und wieder zu diesem Schwimmbad und geniesse eine Dusche.
Sonntag, 12. Juli 2015
Hinter den sieben Bergen
Vor ein paar Wochen machte ich mich auf nach Urbinas. Dieser Ort liegt in einem abgelegenen Tal. Bis dorthin faehrt man beschwerliche vier Stunden mit dem Bus.
Die ersten zwei Stunden quaelt sich der Bus hinauf auf eine Hochebene in 4000 Metern Hoehe. Dann geht es vorbei an einem immer noch aktiven und qualmenden Vulkan. Und spaeter hinab in das abgelegene Tal Urbinas. Dort atmet das Leben auf eine ganz andere Weise. Von diesem tal und meinen eindruecken zeige ich euch ein paar Fotos.
Die ersten zwei Stunden quaelt sich der Bus hinauf auf eine Hochebene in 4000 Metern Hoehe. Dann geht es vorbei an einem immer noch aktiven und qualmenden Vulkan. Und spaeter hinab in das abgelegene Tal Urbinas. Dort atmet das Leben auf eine ganz andere Weise. Von diesem tal und meinen eindruecken zeige ich euch ein paar Fotos.
Samstag, 11. Juli 2015
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