Dienstag, 15. September 2015

Die blaue Stadt

Hoch in den Bergen gibt es sie, die blaue Stadt. Die Haeuser, viele Dinge wie auch einige Menschen sind blau. Diese Stadt heisst Celendin. Ich moechte euch von der Stadt ein paar Bilder zeigen. Viel Spass beim Ansehen.


Sonntag, 13. September 2015

"Im Bett mit Meerschweinen"

Von Cajamarca aus machten wir uns auf den Weg nach Chachapoyas. Dazu mussten wir die Anden ueberqueren. Einige Paesse waren zu ueberwinden. Unendlich viele Serpentinnen machten uns das Leben schwer. Diese Strecke teilten wir deshalb in kleinere Abschnitte, um die Belastung dieser Tour gut zu bewaeltigen. Ich erinnere mich noch gut, wie oft mir als Kind schlecht geworden ist, wenn der Bus zu viele Kurven fahren musste.
So landeten wir an einem Abend in Balzar. Davon werde ich jetzt berichten:
Der Bus haelt in einer kleineren Ortschaft neben einem Fluss. Wir steigen aus. Doch wo sollen wir uebernachten? Es ist schon dunkel. Im Ort koennen wir unser Zelt nicht aufbauen. Und neben dem Fluss ist es zu dunkel.
So ueberqueren wir auf einer Bruecke den Fluss. Dort biegt nach lings ein Weg ab. Wir stolpern den Weg entlang. Doch auf dem Weg koennen wir das Zelt auch nicht aufbauen. Bald sehen wir ein Licht. Wir gelangen zu einer Lehmhuette. Auf unser Rufen hin, kommt die Familie zum Vorschein: Rosa, Roberto und ihre Tochter. So koennen wir fragen, ob wir neben dem Haus unser Zelt aufschlagen koennen. Alles ist sehr einfach. Die Familie ist sehr arm. Roberto hilf auf den Feldern der Bauern und Rosa hat keine Arbeit.
Roberto und Rosa entschliessen sich, dass wir in der Kueche schlafen duerfen. (Im anderen Raum der einfachen Lehmhuette schlaeft die Familie zusammen in einem Bett.) Nach dem Abendbrot werden der Tisch und die Stuehle weggeraeumt. So entsteht Platz fuer unser Zelt, was wir nun aufstellen. Das Zelt stellt auch einen Schutz gegen die Mosquitos dar. da es sehr heiss ist, koennen wir nur schlecht schlafen. Die Ortschaft liegt sehr tief in einem Tal, und dieses Tal ist verbunden mit der Amazonastiefebene.
Doch die Nacht wir ausserdem erschwert, da neben uns in einem Kaefig zwanzig Meerschweine darauf warten, gegessen zu werden. Doch die Meerschweine sind recht vergnuegt. Sie quicken und toenen die halbe Nacht. So wird es eine eher beschwerliche Nacht. Die Meerschweine liegen ja mehr oder weniger in unseren Betten...

Augenblicke einer Stadt: Cajarmarca


Samstag, 12. September 2015

Eindruecke von einem urigen Lehmhaus






Fidelia und ihre sieben Schafe

Von Cajamarca aus fahren wir fuer ein paar Tage aufs Land. Wir suchen einen kleinen Bus, der in die Berge faehrt, und schon geht es los. Der Bus bringt uns nach Sankt Marco. Von dieser kleinen Stadt aus wandern und trampen wir hoeher in die Berge. So gelangen wir nach Chancay. Das ist eine kleine Ortschaft, in welcher gerade die Strasse gebaut wird.
Bald irren wir durch die Gassen, um einen Platz fuer das Zelt zu finden. Doch wo sollen wir fragen? Wem koennen wir trauen? Wo gibt es ausserdem etwas Schatten in dieser trockenen Gebirgslandschaft? Eine Frau beobachtet uns, als wir uns einen Feldweg hinaufarbeiten. Spaeter blickt sie aus dem Fenster. Ich winke ihr. Als wir ergebnislos zurueckkommen, eilt sie uns entgegen. Ermutigt fragen wir sie, ob sie eine Idee hat, wo wir unser Zelt aufschlagen koennen. Sofort nimmt sie uns mit zu ihrer Wiese, die ungefaehr zwei Kilometer abwaerts liegt. Dort sind ihre sieben Schafe an Stricken angebunden und grasen. Jeden Abend werden sie losgebunden. Dann duerfen sie in Aufsicht grasen.
Am Wiesenrand bauen wir unter ein paar Baeumen unser Zelt auf. Wir sind gluecklich, dass wir einen so sicheren und zugleich schoenen Zeltplatz bekommen haben. Die Frau, Fidelia, sitzt auf einem Baustamm beobachtet unseren Zeltaufbau wie auch ihre Schafe. Spaeter kommt ihr Sohn Leiner Er zeigt uns einen Aussichtspunkt auf die umliegenden Doerfer.
Am naechsten Tag wandert Leiner mit uns in ein abgelegenes gruenes Tal mit mehreren kleinen Wasserfaellen. Im Laufe des Tages werden wir zweimal von Fidelia zum Essen eingeladen. Am Abend gibt es wohlschmeckendes Fladenbrot: Cachangas.
Danach ziehen wir hinab zu unserem Zelt. Da es sehr windig geworden ist. schieben wir das "kleine Haus" etwas tiefer unter die Baeume. Die sieben Schafe von Fidelia grasen gemaechlich auf der trockenen Wiese. Der Wind scheint ihnen nichts auszumachen. Sie haben ja auch ein praechtiges Fell. Eingemummelt ins Abendrot schauend, schlafen wir ein.





Mittwoch, 9. September 2015

Ventanillas de Otuzco

Auch findet man ein bedeutendes Heuligtum ganz in der Naehe von Cajamarca. Es stammt aus der Praeincazeit. Es gibt in eine Felswand gehauene Nischen zu sehen. Daher kommt auch der Name: Ventanillas. Es wird vermutet, das in den Nischen vor 1400 Jahren die Toten bestattet wurden. Dieses Heiligtum wird der Cajamarca - Kultur zugeordnet.





Baños del Inca

In der Naehe von Cajamarca gibt es alte Thermalbaeder. Dort sollen schon die Inca gebadet haben. Wir sind auch dort gewesen.
Die Thermalquellen sind leicht schwefelhaltug. Es gibt Privatbaeder und auch ein grosses Schwimmbecken. Das Wasser kommt mit 78 Grad aus der Erde und muss dann mit kuehlem Wasser gemuscht werden. Im Schwimmbecken wird das heusse Wasser nachts eingelassen, so dass es am Morgen abgekuehlt ist und darin gebadet werden kann. Das Wasser soll nur in den fruehen Morgenstunden seine heilkraeftigende Wirkung entfalten.
In aeusseren kleinen Becken fliesst das schwefelhaltige wasser bei 78 Grad ein. Von diesen Becken zeige ich euch ein paar Bilder. Ein Baden ist in diesen heissen Quellen allerdings unmoeglich. Man wyerde such schrecklich verbrennen...