Im Viertel "Plaza Brazil", da ist meine Bleibe. Es ist ein altes Viertel ganz in der Naehe vom Zentrum der Stadt.
Die meisten Haeuser sind recht alt, zum Teil sogar recht verkommen. Die Haeuser haben meist nur ein Erdgeschoss, manchmal gibt es auch noch den ersten Stock. Die Fenster sind gross, aber meist sehr dreckig und verhangen. In den Haeusern sollen viele Kolumbianer, aber auch Peruaner, leben. Doch meist ist es sehr eng in den Zimmern. Oft leben viele Personen, manchmal ganze Familien, in einem Zimmer. Es kommt vor, dass sich in diesen alten Haeusern, auch Laeden verbergen. Dies merkt man dann nur, wenn man aufmerksam durch die offenen Fenster schaut. Auf diese Weise entdceckte ich heute einen Haarschneider. Ich vermute, dass es in diesen versteckten Laeden bei weiten sehr viel billiger sein koennte.
Auch gibt es einige Hochhaeuser. Sie sind grau, vermutlich etwas ordentlicher, dafuer aber nicht so belebt, wie diese alten - oft uebervollen- Haeuser. Da auch die Fenster meist grau verhangen sind, wirkt es in um diese Haeuser nicht sehr lebensfroh. Eine Aussnahme stellen die Kinder dar, die noch bis in die Nacht ueber den Hof fegen und so die grauen Waende etwas mit Gesang erfuellen. Doch insgesamt geht von diesen Menschenaufbewahranstalten ein Druck aus. Da ist es schoen, hinaus zu kommen, das Bunte der Hauswaende einzusaugen oder einen lebendigen Platz zu erreichen.
Es ist mein persönlicher Blog mit Erzählungen, Fotos und Gedichten zu meinen zwei Reisen durch Südamerika. Die meisten Einträge erzählen von meinen Aufenthalten in Chile, Bolivien und Peru. Ich wünsche euch viel Spass beim Entdecken.
Montag, 11. Januar 2016
Mein Viertel in Santiago
Hier lebe ich jetzt. Ich schleiche durch die Strassen, entdecke, was es so zu entdecken gibt: Haeuser, Waende, Wagen und einige kleine Dinge am Wegesrand.
Zwei Baeume und ein Platz
Immer wieder zieht es mich zum Platz. Es ist der Plaza Brazil, er befindet sich ganz in der Naehe meiner Bleibe.
Auf dem Plaza Brazil gibt es viel zu tun: Da kann man auf Baenken sitzen und sich unterhalten. Da gibt es Sportgeraete, einen Kinderspielplatz und selbst ein niedriges Wasserbecken.
Jeden Abend fuellt sich der Platz, da kommen aus allen Haeusern die Leute, um sich zu treffen und froehlich zu sein. Die Kinder springen umher. Einige Leute verkaufen getragene Sachen.
Doch ich suche immer wieder meine zwei Baeume. Sie sind hervorragend zum Klettern geeignet. Dann kletter ich auf einen der Baeume und beobachte das Treiben. Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht, dann weiss ich, das einer der zwei Baeume mich ruft, dann eile ich zu einem der Baeume. Wenn ich dann auf dem Baum sitze, bekomme ich neue Kraft, die Lebensgeister kehren zurueck.
Auf dem Plaza Brazil gibt es viel zu tun: Da kann man auf Baenken sitzen und sich unterhalten. Da gibt es Sportgeraete, einen Kinderspielplatz und selbst ein niedriges Wasserbecken.
Jeden Abend fuellt sich der Platz, da kommen aus allen Haeusern die Leute, um sich zu treffen und froehlich zu sein. Die Kinder springen umher. Einige Leute verkaufen getragene Sachen.
Doch ich suche immer wieder meine zwei Baeume. Sie sind hervorragend zum Klettern geeignet. Dann kletter ich auf einen der Baeume und beobachte das Treiben. Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht, dann weiss ich, das einer der zwei Baeume mich ruft, dann eile ich zu einem der Baeume. Wenn ich dann auf dem Baum sitze, bekomme ich neue Kraft, die Lebensgeister kehren zurueck.
Donnerstag, 7. Januar 2016
Farbmauern
Ich bin gelandet. Mitten in Santiago.
Gleich neben dem Zentrum mit Hochhäusern und Einkaufsstraßen gibt es ein altes und armeres Viertel.
In diesem Viertel wohne ich. Hier gibt es unzählige recht kleine Häuser. Sie sind alt und oft verschmutzt. Einzelne graue Hochhäuser stehen dazwischen. Zwei Plätze ziehen quasi magisch an. Da gibt es den Plaza Brazil, und nicht weit entfernt den Plaza Yungay. Diese Plätze haben urige Bäume, aber auch altertümliche Spielgeräte.
Doch mein Herz schwingt besonders, wenn ich durch die Straßen ziehe. Überall schwingen die Farben. Die Mauern leuchten in verrückten Farben und erzählen ihre Geschichten.
Gleich neben dem Zentrum mit Hochhäusern und Einkaufsstraßen gibt es ein altes und armeres Viertel.
In diesem Viertel wohne ich. Hier gibt es unzählige recht kleine Häuser. Sie sind alt und oft verschmutzt. Einzelne graue Hochhäuser stehen dazwischen. Zwei Plätze ziehen quasi magisch an. Da gibt es den Plaza Brazil, und nicht weit entfernt den Plaza Yungay. Diese Plätze haben urige Bäume, aber auch altertümliche Spielgeräte.
Doch mein Herz schwingt besonders, wenn ich durch die Straßen ziehe. Überall schwingen die Farben. Die Mauern leuchten in verrückten Farben und erzählen ihre Geschichten.
Der Flug ueber Panama
Diesmal landete ich in Panama. Die Berge und das Gruene in der Naehe lockten mich sehr den Flughafen zu verlassen und in dieses Land einzutauchen. Auch haette ich so gerne den Baeren wie auch den gestreiften Tiger getroffen. Bei laengerem Nachdenken fielmir jedoch ein, dass auch diese Gesellen das sagenhafte Land Panama nie wirklich erreichten.
So zog ich denn weiter.Nur ein paar Flugzeugimpressionen zeugen von meiner Zwischenlandung.
So zog ich denn weiter.Nur ein paar Flugzeugimpressionen zeugen von meiner Zwischenlandung.
Mittwoch, 6. Januar 2016
Herbst in Deutschland
Einen recht angefüllten und erlebnisreichen Herbst erlebte ich in Deutschland.
Sehr angetan war ich davon, wie grün doch das Land ist. Immer wieder machte ich mich auf, zog über Felder und durch Wälder, verlebte auch wieder mit einigen Mutigen aus der Altmark eine spannende Zeit in der Sächsischen Schweiz. Da wurde wieder geklettert. Es ergab sich sogar, dass wir zwei Nächte in den Bärensteinen boofen konnten.
Ausserdem erlebte ich einige Geburtstage, die mich alle auf ihre Weise ergriffen haben. Bei einer Silberhochzeit erstaunte mich besonders die Kälte in den Morgenstunden. Mit Neffen und Nichten gab es eine lange Wanderung im Abendsonnenschein nach Bautzen.
Diesmal hatte ich Zeit für viele Besuche. So zog ich nach Erfurt, nach Berlin und Umgebung, in die Oberlausitz und mehrmals in die Altmark. Allen meinen Gastgebern sei auf diese Weise herzlich für Wanderungen, köstliche Speisen und Gespräche gedankt.
Auch konnte ich intensive und wohltuende Wochen in Pretzschendorf sein. Die Tage begannen meist in der Nacht. Es war noch stockdunkel. Dann gab es ein Geräusch. Das Haus erwachte bei Kaffee und Frühstück. Dann gab es Arbeitseinsätze im Haus wie auch im Garten. Die Zeit in Pretzschendorf endete mit einer lustigen Fahrt durch das Erzgebirge.
Sonntag, 3. Januar 2016
Rückflug
Am 27. Oktober fliege ich nach Deutschland zurück.
Wieder habe ich etliche Stunden in Dallas Aufenthalt. Ich versuch den Flughafen zu verlassen. Doch mit allen Bussen lande ich nur auf nahegelegenen Parkplätze. Jedesmal lasse ich mich zurückbringen zum Flughafen. (Ein Wandern zu einer nahegelegenen Stadt wäre unmöglich gewesen.)
Erst um 11 Uhr startet ein tourisischer, alter Bus in eine kleine Stadt. Dort gibt es noch relativ alte Häuser, die an einen Western erinnern. Ich vermute, dass auch dies Häuser fast ausschließlich Attrappen sind. Doch es zieht. Hunderte Amerikaner kommen angereist, um etwas von ihrer allzu kurzen Geschichte zu spüren.
Ich verkrieche mich in ein Café und schreibe ein paar Emails über meine bevorstehende Ankunft in Deutschland.
Dann steige ich wieder in einen touristischen Bus zurück zum Flughafen, checke ein, besteigen das Flugzeug und lande alsbald in Frankfurt. Von dort aus geht es in Personenzügen gen Bautzen. Christoph überrascht mich in Eisenach. In Bautzen werden wir von einer festlichen Menge empfangen.
Die ersten Tage verbringe ich wie ein Tier im Winterschlaf. Dann wache ich langsam auf.
Wieder habe ich etliche Stunden in Dallas Aufenthalt. Ich versuch den Flughafen zu verlassen. Doch mit allen Bussen lande ich nur auf nahegelegenen Parkplätze. Jedesmal lasse ich mich zurückbringen zum Flughafen. (Ein Wandern zu einer nahegelegenen Stadt wäre unmöglich gewesen.)
Erst um 11 Uhr startet ein tourisischer, alter Bus in eine kleine Stadt. Dort gibt es noch relativ alte Häuser, die an einen Western erinnern. Ich vermute, dass auch dies Häuser fast ausschließlich Attrappen sind. Doch es zieht. Hunderte Amerikaner kommen angereist, um etwas von ihrer allzu kurzen Geschichte zu spüren.
Ich verkrieche mich in ein Café und schreibe ein paar Emails über meine bevorstehende Ankunft in Deutschland.
Dann steige ich wieder in einen touristischen Bus zurück zum Flughafen, checke ein, besteigen das Flugzeug und lande alsbald in Frankfurt. Von dort aus geht es in Personenzügen gen Bautzen. Christoph überrascht mich in Eisenach. In Bautzen werden wir von einer festlichen Menge empfangen.
Die ersten Tage verbringe ich wie ein Tier im Winterschlaf. Dann wache ich langsam auf.
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