Da lockt es mich weiter
immer weiter
in abgelegene Wälder
zu afrikanischen Stränden
Da lockt es mich weiter
immer weiter
hinein in die Tiefe
zu den Rufen der Nacht
Da lockt es mich weiter
immer weiter
auf die Ränder der Vulkane
im Qualm der Asche
Und doch hinter dem Meer
da duftet die Fichte
zwischen Pilzen
und Specht
da windet der Herbst
hinter der Ruine
sein eisiges Lied
da lockt die warme Stube
zu Nudelsuppe
wie Freiberger Bier
Es ist mein persönlicher Blog mit Erzählungen, Fotos und Gedichten zu meinen zwei Reisen durch Südamerika. Die meisten Einträge erzählen von meinen Aufenthalten in Chile, Bolivien und Peru. Ich wünsche euch viel Spass beim Entdecken.
Montag, 21. September 2015
Ueber den Tourismus
Da gibt es Namen, die fast alle Leute schon einmal gehoert haben, Namen wie Machu Picchu und Torres del Paine. Diese Orte sind Anziehungspunkte. Dort wollen alle Touristen hin. Von diesen Orten moechten sie erzaehlen koennen, von diesen Orten moechten sie ebenso Fotos machen und versenden koennen, Diese Orte besitzen eine enorme Anzieheungskraft.
So ist es auch moeglich, dass der Besuch diese Orte sehr teuer verkauft wird. Da gibt es Argenturen ueber Argenturen. In vielen Varienten werden Fahrten dorthin angeboten. Doch eines ist allen Fahrten gemein, sie sind teuer. Ausserdem sind die Wege angefuellt mit hunderten, manchmal sogar tausenden, anderen Touristen. Es sind eben ueber die Grenzen hinweg bekannte Anziehungspunkte. Da muss man eben gewesen sein.
Dann gibt es zum Beispiel Kuélap. Dieser Ort soll mindestens genau so wertvoll und spannend wie Machu Picchu sein. Doch da es so abgelegen liegt und nicht ganz so aussergewoehnlich zwischen den Bergen liegt, ist es weniger bekannt. Doch auch in der nahegelegenen Stadt (Chachapoya) kann man eine touristische Tour buchen. Doch diese Tour ist weniger teuer. Kuélap ist ja auch weniger bekannt als Machu Picchu. Mit Kleinbussen werden die Touristen dann zur Festung gebracht und bekommen dort eine angemessene Fuehrung.
Ebenso kann man sich ueber teilweise beschwerliche Wanderwege zur Festung aufmachen. Auf den Wanderwegen trifft man gewoehnlich keine Touristen. Es kann vorkommen, dass ein Eseltreiber lastenbeladene Esel ins Tal treib. Selten sieht man einen Bauern auf seinen Feldern arbeiten. An der Festung angekommen ist natuerlich ein Eintrittsgeld zu entrichten. Auch viele andere Wege sind kaum begangen. So trafen wir auf dem Weg zum pueblo de los muertos ebenso keinen Menschen. Die Frau im Tourismusbuero schien eher erstaunt ueber unseren Wunsch, dorthin zu wandern. Selten kommen Besucher und mieten einen Kleinbus. Fast nie kaemen Wanderer.
Im Sueden Chiles liess ich mich auf einer Insel "aussetzen". Ich landete im Ort Melinka. Dann wagte ich es, ueber die Insel zu wandern. Doch bald nahmen mich Leute in ihr Haus auf. So blieb ich vier Tage bei ihnen. Auch dort hatte es ein Tourismusbuero gegeben. Doch die Touristen waren ausgeblieben. So hatte man das Buero umfunktioniert. Es wurde ein Buero fuer die Angelegenheiten der indigenen Bevoelkerung. So ein "Vogel" wie ich, schien nur selten auf dieser Insel zu landen.
So ist es auch moeglich, dass der Besuch diese Orte sehr teuer verkauft wird. Da gibt es Argenturen ueber Argenturen. In vielen Varienten werden Fahrten dorthin angeboten. Doch eines ist allen Fahrten gemein, sie sind teuer. Ausserdem sind die Wege angefuellt mit hunderten, manchmal sogar tausenden, anderen Touristen. Es sind eben ueber die Grenzen hinweg bekannte Anziehungspunkte. Da muss man eben gewesen sein.
Dann gibt es zum Beispiel Kuélap. Dieser Ort soll mindestens genau so wertvoll und spannend wie Machu Picchu sein. Doch da es so abgelegen liegt und nicht ganz so aussergewoehnlich zwischen den Bergen liegt, ist es weniger bekannt. Doch auch in der nahegelegenen Stadt (Chachapoya) kann man eine touristische Tour buchen. Doch diese Tour ist weniger teuer. Kuélap ist ja auch weniger bekannt als Machu Picchu. Mit Kleinbussen werden die Touristen dann zur Festung gebracht und bekommen dort eine angemessene Fuehrung.
Ebenso kann man sich ueber teilweise beschwerliche Wanderwege zur Festung aufmachen. Auf den Wanderwegen trifft man gewoehnlich keine Touristen. Es kann vorkommen, dass ein Eseltreiber lastenbeladene Esel ins Tal treib. Selten sieht man einen Bauern auf seinen Feldern arbeiten. An der Festung angekommen ist natuerlich ein Eintrittsgeld zu entrichten. Auch viele andere Wege sind kaum begangen. So trafen wir auf dem Weg zum pueblo de los muertos ebenso keinen Menschen. Die Frau im Tourismusbuero schien eher erstaunt ueber unseren Wunsch, dorthin zu wandern. Selten kommen Besucher und mieten einen Kleinbus. Fast nie kaemen Wanderer.
Im Sueden Chiles liess ich mich auf einer Insel "aussetzen". Ich landete im Ort Melinka. Dann wagte ich es, ueber die Insel zu wandern. Doch bald nahmen mich Leute in ihr Haus auf. So blieb ich vier Tage bei ihnen. Auch dort hatte es ein Tourismusbuero gegeben. Doch die Touristen waren ausgeblieben. So hatte man das Buero umfunktioniert. Es wurde ein Buero fuer die Angelegenheiten der indigenen Bevoelkerung. So ein "Vogel" wie ich, schien nur selten auf dieser Insel zu landen.
Mittwoch, 16. September 2015
Kuélap
Es ist anstrengend. Es ist heiss. Vier Stunden quaelen wir uns hinauf, immer weiter. Oft muessen wir rasten. Erst geht der kleine Weg entlang eines Tales, dann wird es steil. Wir erreichen ein Hochtal, durchqueren eine kleine urtuemliche Ortschaft und kommen hoeher bis zu einer Bergkuppe. Vor Anstrengung sind wir erschoepft. Vor uns tut sich eine riesige Festungsanlage auf: Kuélap. Daneben sind wir winzige, nicht wahrnehmbare, Zwerge.
Kuélap ist neben Machu Piccu die zweite ueberragende Sehenswuerdigkeit Perus. Es soll durchaus mit Machu Piccu ebenbuerdig sein. Die Anlage liegt auf 3000 Metern Hoehe. Sie wurde vor der Inkazeit vom Volk der Chachapoyas geschaffen. Die festung thront auf einer Bergkuppe ueber dem tal des Rio Utcubamba.
Den Inka gelang es erst 1470 die Chachapoyas zu unterwerfen. Von den Spaniern wurde Kuélap angeblich weder entdeckt noch erobert. Wegen seiner abgelegenen Lage blieb es nach seiner wiederentdeckung (1843) von moeglichen negativen Folgen verschont.
Allein schon die muehselige Anreise ueber das noerdliche Andengebirge schreckt viele davor ab, diese bedeutende Anlage zu besichtigen.
Kuélap ist neben Machu Piccu die zweite ueberragende Sehenswuerdigkeit Perus. Es soll durchaus mit Machu Piccu ebenbuerdig sein. Die Anlage liegt auf 3000 Metern Hoehe. Sie wurde vor der Inkazeit vom Volk der Chachapoyas geschaffen. Die festung thront auf einer Bergkuppe ueber dem tal des Rio Utcubamba.
Den Inka gelang es erst 1470 die Chachapoyas zu unterwerfen. Von den Spaniern wurde Kuélap angeblich weder entdeckt noch erobert. Wegen seiner abgelegenen Lage blieb es nach seiner wiederentdeckung (1843) von moeglichen negativen Folgen verschont.
Allein schon die muehselige Anreise ueber das noerdliche Andengebirge schreckt viele davor ab, diese bedeutende Anlage zu besichtigen.
Dienstag, 15. September 2015
Die blaue Stadt
Hoch in den Bergen gibt es sie, die blaue Stadt. Die Haeuser, viele Dinge wie auch einige Menschen sind blau. Diese Stadt heisst Celendin. Ich moechte euch von der Stadt ein paar Bilder zeigen. Viel Spass beim Ansehen.
Sonntag, 13. September 2015
"Im Bett mit Meerschweinen"
Von Cajamarca aus machten wir uns auf den Weg nach Chachapoyas. Dazu mussten wir die Anden ueberqueren. Einige Paesse waren zu ueberwinden. Unendlich viele Serpentinnen machten uns das Leben schwer. Diese Strecke teilten wir deshalb in kleinere Abschnitte, um die Belastung dieser Tour gut zu bewaeltigen. Ich erinnere mich noch gut, wie oft mir als Kind schlecht geworden ist, wenn der Bus zu viele Kurven fahren musste.
So landeten wir an einem Abend in Balzar. Davon werde ich jetzt berichten:
Der Bus haelt in einer kleineren Ortschaft neben einem Fluss. Wir steigen aus. Doch wo sollen wir uebernachten? Es ist schon dunkel. Im Ort koennen wir unser Zelt nicht aufbauen. Und neben dem Fluss ist es zu dunkel.
So ueberqueren wir auf einer Bruecke den Fluss. Dort biegt nach lings ein Weg ab. Wir stolpern den Weg entlang. Doch auf dem Weg koennen wir das Zelt auch nicht aufbauen. Bald sehen wir ein Licht. Wir gelangen zu einer Lehmhuette. Auf unser Rufen hin, kommt die Familie zum Vorschein: Rosa, Roberto und ihre Tochter. So koennen wir fragen, ob wir neben dem Haus unser Zelt aufschlagen koennen. Alles ist sehr einfach. Die Familie ist sehr arm. Roberto hilf auf den Feldern der Bauern und Rosa hat keine Arbeit.
Roberto und Rosa entschliessen sich, dass wir in der Kueche schlafen duerfen. (Im anderen Raum der einfachen Lehmhuette schlaeft die Familie zusammen in einem Bett.) Nach dem Abendbrot werden der Tisch und die Stuehle weggeraeumt. So entsteht Platz fuer unser Zelt, was wir nun aufstellen. Das Zelt stellt auch einen Schutz gegen die Mosquitos dar. da es sehr heiss ist, koennen wir nur schlecht schlafen. Die Ortschaft liegt sehr tief in einem Tal, und dieses Tal ist verbunden mit der Amazonastiefebene.
Doch die Nacht wir ausserdem erschwert, da neben uns in einem Kaefig zwanzig Meerschweine darauf warten, gegessen zu werden. Doch die Meerschweine sind recht vergnuegt. Sie quicken und toenen die halbe Nacht. So wird es eine eher beschwerliche Nacht. Die Meerschweine liegen ja mehr oder weniger in unseren Betten...
So landeten wir an einem Abend in Balzar. Davon werde ich jetzt berichten:
Der Bus haelt in einer kleineren Ortschaft neben einem Fluss. Wir steigen aus. Doch wo sollen wir uebernachten? Es ist schon dunkel. Im Ort koennen wir unser Zelt nicht aufbauen. Und neben dem Fluss ist es zu dunkel.
So ueberqueren wir auf einer Bruecke den Fluss. Dort biegt nach lings ein Weg ab. Wir stolpern den Weg entlang. Doch auf dem Weg koennen wir das Zelt auch nicht aufbauen. Bald sehen wir ein Licht. Wir gelangen zu einer Lehmhuette. Auf unser Rufen hin, kommt die Familie zum Vorschein: Rosa, Roberto und ihre Tochter. So koennen wir fragen, ob wir neben dem Haus unser Zelt aufschlagen koennen. Alles ist sehr einfach. Die Familie ist sehr arm. Roberto hilf auf den Feldern der Bauern und Rosa hat keine Arbeit.
Roberto und Rosa entschliessen sich, dass wir in der Kueche schlafen duerfen. (Im anderen Raum der einfachen Lehmhuette schlaeft die Familie zusammen in einem Bett.) Nach dem Abendbrot werden der Tisch und die Stuehle weggeraeumt. So entsteht Platz fuer unser Zelt, was wir nun aufstellen. Das Zelt stellt auch einen Schutz gegen die Mosquitos dar. da es sehr heiss ist, koennen wir nur schlecht schlafen. Die Ortschaft liegt sehr tief in einem Tal, und dieses Tal ist verbunden mit der Amazonastiefebene.
Doch die Nacht wir ausserdem erschwert, da neben uns in einem Kaefig zwanzig Meerschweine darauf warten, gegessen zu werden. Doch die Meerschweine sind recht vergnuegt. Sie quicken und toenen die halbe Nacht. So wird es eine eher beschwerliche Nacht. Die Meerschweine liegen ja mehr oder weniger in unseren Betten...
Abonnieren
Posts (Atom)