Donnerstag, 8. Dezember 2016

Weihnachtsfotos

Der Staubfängerbaum

Weihnachtsmannhüte für Supermarktverkäuferinnen

Ideengeber für das Weihnachtsmannmobil

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Staubfaengerbaeum.

Durch die Strassen laufe ich ziellos umher. Ueberall funkeln jetzt so merkwuerdige Ungetueme. Es sind baumartige Gestalten, zuzammengesetzt aus gruenen Staubfaengern. Auf ihnen blitzt es unaufhoerlich in allen Farben. Diese Ungetueme verstoeren mich. Sie erinnern mich sehr an den abgestorbenen Wald, den ich als fuenfzehnjaehriger am Mueckentuermchen erlebte.
Um mich etwas zu entspannen, waehle ich - was ich normalerweise nicht tue - die Tuer eines Supermarktes. An den Kassen sitzen leichtbekleidete Frauen. Auf ihrem Kopf tront je eine Weihnachtsmannmuetze. Die Muetzen schaukeln auf ihnen hin und her.
Verschreckt eile ich zurueck auf die Strasse. Um die Ecke kommt mit lauter Musik ein Weihnachtsmobil. Alles funkelt. Am Steuer sitzt der Weihnachtsmann persoenlich. Die Musik uebertoent alles. Lachend schaukelt diese Motorkutsche vorbei. Doch schon naehert sich das naechste Weihnachtsmannmobil. Wieder ist es zum Erschrecken laut, wieder funkelt alles. Und wieder sitzt der Weihnachtsmann persoenlich am Steuer. Weihnachten ist ueberall. Ein Entfliehen ist nicht moeglich.
So setze ich mich in ein Weihnachtsmannmobil und lasse mich dahinschaukeln, verschaukeln.

Unterricht am Strassenrand

Seit einer Weile praktiziere ich "Unterricht am Strassenrand". Das ist eine lustige Sache. Auch sind die Kinder ganz gut bei der Sache.
So kam ich letztens bei den "Kindern vom steilen Hang" vorbei. Wir machten eine Weile Spass, erzaehlten etwas. Dann fragte ein Kind, ob wir Englisch machen wollen. Die Kinder sprangen in ihre Huetten und holten ihre Hefte.
Kurz danach gab es wieder einmal "Unterricht am Strassenrand". Manche Kinder machten es sich auf einem Stein bequem, andere Kinder standen, ein Kind war stolz auf eine Kiste. In dieser Stunde konnte ich ihre Umgebung mit einbeziehen: die herumspringenden Geschwister, die Huetten und die Gegenstaende, die ringsum zu sehen waren. So ergaben sich die Themen: die Familie, aber auch das Haus mit seiner Umgebung. Am Abschluss uebten wir noch ein Lied. Die Hunde staunden nicht schlecht.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Kinder vom steilen Hang

Dort, wo der Hang besonders steil ist, wohnen besonders arme Familien. Dort am Hang gibt es nur die ganz kleinen Steinhütten.
Meist führen nur "abenteuerliche" Pfade zu den einzelnen "Wohnstätten".
Lange Zeit mied ich den Hang. Ich hatte Angst vor Dieben und Hunden. Doch irgendwann nahmen mich einfach die Kinder mit.
Jetzt bin ich oft mutig.
Und mein Mut wird belohnt. Meist treffe ich auf lustige und spielende Kinder, oder lerne ihre Eltern kennen.
Ich zeige ein paar Fotos von den "Kindern vom steilen Hang".



Die letzten Tage bei Semillas

Nach einigen Tagen der Wanderung
bin ich zurück bei Semillas.
Für dieses Jahr werde ich nur noch
kurze Zeit bei den Kindern arbeiten.

Die Tage laufen vertraut ab,
zuerst kommen die "Kleinen".
Einige Kinder kommen mit ihren
Hausaufgaben, mit anderen Kindern
wird gebastelt oder sie arbeiten
mit den neuen Materialien.

Um 5 Uhr unterrichte ich für
eine kleine Gruppe Englisch.
Die Gruppe variiert in ihrer Zusammensetzung.
Doch das Lernen ist intensiv.

Nach der Englischstunde it meist
noch Zeit für Sportsspiele. Dieses
Jahr habe ich viele neue Spiele von
den Kindern gelernt.
Irgendwann ist es so dunkel,
dass wir aufhören müssen.

Mittwoch, 30. November 2016

Momente einer Rückfahrt

Am Morgen der Rueckfahrt wandere ich noch etwas umher, begegne diesem Kalb.

Mit mir auf den Bus wartet dieser Mann. Er ist grau in grau gekleidet.

Der Bus haelt oft lange in den einzelnen Ortschaften. Es wird ein- und ausgeladen. Dinge werden verkauft und gehandelt.

Nach einigen Stunden wie Orten gibt es eine Mittagspause. Einige Leute essen in einem kleinen Speiseraum (rechts im Bild).

Mehrmals aendern sich die Trachten. In einem Dorf  tragen die Frauen helle Huete.

Dieses Paar wartet auch am Bus. Vielleicht gab es mit dem Bus einige Neuigkeiten zu erfahren.


Wir haben das Altiplano erreicht. Hier ist es sehr kalt und rau.


Die Bauarbeiter, der Bürgermeister und die Braut

Die Bauarbeiter machen Spaß während ihrer Mittagspause. Ein Arbeiter ahmt den Kondor nach. Sie sitzen in einem Raum, der später ein Souvinirladen für Touristen werden soll.

Hier ist der Bürgermeister mit mir zu sehen. Hinter unseren Köpfen könnt ihr einen Kondor "schweben" sehen. Es ist natürlich nur ein Modell. Wir befinden uns am mirador - am Aussichtspunkt für die Kondore. 

Hier ist die "Braut" zu sehen, die Frau, die der Bürgermeister als meine Begleiterin organisiert hat. Sie hat ihre schönste Festtagstracht angelegt. Womöglich war es ja auch die Hochzeitstracht.  Vielleicht geht ja auch die Fantasie mit mir spazieren.