Es ist um sieben, Zeit fuer die Abendrunde. Ich packe meinen kleinen orangen Rucksack und schnell ziehe los.
An der Ecke wird mir warmes Wasser gekocht, denn ich habe in meinen Haus keine Kochgelegenheit. Spaeter werde ich mir mit dem Wasser einen waremen Tee fuer die Nacht bereiten. An der naechsten Ecke esse ich ein paar Nuddeln. Das normale Essen sieht ganz anders aus: Reis, Kartoffeln, Nuddeln und ein Stueck Huehnchen. Doch Huehnchen kann ich nicht mehr essen, da es in Bolivien nur Huehnchen zu essen gab. So habe ich eine absolute Huehnchensperre in mir. Und Reis sowie Kartoffeln gibt es jeden Tag in der Holzhuette, wo ich das Mittagessen mit den Bauarbeitern des Viertels zu mir nehme. So bleibt fuer mich die loesung, dass ich jeweils ein paar Nuddeln bestelle. Die Verkaeuferin wundert sich jeden Abend ueber meine merkwuerdige Bestellung.
Dann geht es weiter zu einem Laedchen, wo ich ein kleines Getraenk bestelle. Dorthin gehe ich eigentlich mur, weil es so froehlich zugeht, weil jedesmal gelacht wird. Manchmal lachen wir tagelang ueber die gleichen kleinen Witze oder geschichten. Doch ich ziehe weiter. Auf dem Heimweg sehe ich nochmal bei Internetladen vorbei. Dann geht es langsam wieder zurueck in mein Zimmer im Haus mit dem himmelblauen Anstrich und der winzigen Treppe.
Der kleine Hund meines Hauses ist stets mit dabei. Er kennt den Weg schon. Und sorgt zugleich auch fuer Verwunderung. Dass ich mit dem Hund durch das Viertel spaziere, ist fuer die Bewohner eine Merkwuerdigkeit. (Niemand wuerde mit einem Hund spazieren gehen. Die Hund in meinem Viertel leben - so scheint es - auf der Strasse. Sie leben fuer sich und ziehen in ruddelaehnlichen Formationen durchs Dorf. Wenn sich die Hunde dem Menschen zu sehr naehert, werden sie mit Steinen beschossen.)
Ich kehre heim und beschliesse bei einem Buch den Tag. Jetzt lese ich schon das vierte Mal einen Krimi. So gross ist meine Auswahl an Buechern dann doch wieder nicht.
Es ist mein persönlicher Blog mit Erzählungen, Fotos und Gedichten zu meinen zwei Reisen durch Südamerika. Die meisten Einträge erzählen von meinen Aufenthalten in Chile, Bolivien und Peru. Ich wünsche euch viel Spass beim Entdecken.
Freitag, 10. Juli 2015
Die Regenwolke
Ich kam aus meiner Tuer, stieg die kleinen Stufen hinab und erschrack. Was war das? Was war geschehen? Es war dunkler? Es war kuehler?
Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen, was geschehen war. Eine Wolke schob sich ueber den Himmel. Das hatte ich bisher noch nicht bewusst erlebt. Alle Tage waren wolkenlos. Immer beherrschte die Sonne mit ihren harten Strahlen das Tagesgeschehen.
Doch auf einmal war alles anders. Es war kuehler. Bei mir kam sogar die Hoffnung auf, dass es regnen koennte. Am Tag geschah nichts. Doch in der Nacht nieselte es auf die unfruchtbare Staubschicht. Diese Nacht war eisig. Und als ich frueh in die Berge schaute, so hatten sie jeweils einen Schneemantel uebergezogen. Sicher wollten sie sich waermen in diesen recht rauen Tagen.
Am naechsten tag tat ich es den bergen gleich und besorgte mir eine dritte Decke fuer die Nacht. Auch die Frauen liefen jetzt alle mit Decken eingewickelt durch unser Viertel.
Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen, was geschehen war. Eine Wolke schob sich ueber den Himmel. Das hatte ich bisher noch nicht bewusst erlebt. Alle Tage waren wolkenlos. Immer beherrschte die Sonne mit ihren harten Strahlen das Tagesgeschehen.
Doch auf einmal war alles anders. Es war kuehler. Bei mir kam sogar die Hoffnung auf, dass es regnen koennte. Am Tag geschah nichts. Doch in der Nacht nieselte es auf die unfruchtbare Staubschicht. Diese Nacht war eisig. Und als ich frueh in die Berge schaute, so hatten sie jeweils einen Schneemantel uebergezogen. Sicher wollten sie sich waermen in diesen recht rauen Tagen.
Am naechsten tag tat ich es den bergen gleich und besorgte mir eine dritte Decke fuer die Nacht. Auch die Frauen liefen jetzt alle mit Decken eingewickelt durch unser Viertel.
Dienstag, 7. Juli 2015
Montag, 6. Juli 2015
Die Welt der Daecher
Letztens arbeitete ich auf dem Dach des Kinderheimes. Ich musste ein riesiges Plakat anbringen. Da schweifte mein Blick hinueber zu den anderen Daechern. Ich stutzte. Was sah ich denn da? Befand ich mich in der Wirklichkeit oder traeumte ich?
Da geht ein Mann zwischen Holzkaesten umher und ploetzlich beginnt es zu laermen. Was ist es fuer ein Laerm? Es klingt wie auf einem Bauernhof in Pretzschendorf. Da begreife ich. Es sind die Huehner, die in den Holzkaefigen leben und jetzt ihr Futter bekommen. Mein Blick kann sich nur schwer von diesem Anblick loesen.
Auf einem naechsten Dach sitzen ein paar Kinder und schauen genauso neugierig zu mir, wie ich zu ihnen. Wir muessen lachen. Irgendwann winkt ein kleiner Junge verstohlen. Ich mache mir Gedanken ueber die sicherheit der Kinder. Sie koennten vom dach fallen. Aber auch ohne Absperrung fallen hier keine Kinder vom Dach.
Wieder auf einem anderen Dach bellt es. Zwei Hunde scheinen dort zu leben. Von oben versuchen sie Ordnung in das verrueckte Leben auf der Strasse unter ihnen zu bringen, was natuerlich eine ausweglose Angelegenheit ist. Nach laengerem lautem Gebell scheinen die Hunde zu begreifen, dass sie nichts ausrichten koennen. Sie legen sich auf die winzige Bruestung des Daches. Ihre Koepfe scheinen fast hinab zu fallen.
Noch ein Stueck weiter beginnt ein weiteres Dach zu leben. Eine Frau kommt mit einem Kind auf dem Ruecken. Das Kind ist in ein buntes Tuch gewickelt. Sie Traegt einen Korb. Zwischen Eisenstaeben, die gen Himmel streben, sind Draehte gespannt. Ueber diese Draehte wirft die Frau die frisch gewaschene Waesche.
Bei einer spaeteren Unterhaltung erfahre ich, dass die Haeuser nicht ferig gebaut werden, weil so verhindert werden kann, die Steuer zu bezahlen. So gibt es fast in allen Vierteln. Eisenstaebe, die gen Himmel streben oder Daecher mit unfertigen Mauern. Doch die Daecher sind belebt. Sie leben auf ihre ganz eigene Weise. Besonders in den nicht mehr so heissen Abendstunden ist dort oben recht viel Betrieb. Die Welt der Daecher ist eine langsame, doerfliche und manchmal sogar romantische Welt. Ich haette auch gern ein Dach, wohin ich mich abends zurueckziehen koennte.
Da geht ein Mann zwischen Holzkaesten umher und ploetzlich beginnt es zu laermen. Was ist es fuer ein Laerm? Es klingt wie auf einem Bauernhof in Pretzschendorf. Da begreife ich. Es sind die Huehner, die in den Holzkaefigen leben und jetzt ihr Futter bekommen. Mein Blick kann sich nur schwer von diesem Anblick loesen.
Auf einem naechsten Dach sitzen ein paar Kinder und schauen genauso neugierig zu mir, wie ich zu ihnen. Wir muessen lachen. Irgendwann winkt ein kleiner Junge verstohlen. Ich mache mir Gedanken ueber die sicherheit der Kinder. Sie koennten vom dach fallen. Aber auch ohne Absperrung fallen hier keine Kinder vom Dach.
Wieder auf einem anderen Dach bellt es. Zwei Hunde scheinen dort zu leben. Von oben versuchen sie Ordnung in das verrueckte Leben auf der Strasse unter ihnen zu bringen, was natuerlich eine ausweglose Angelegenheit ist. Nach laengerem lautem Gebell scheinen die Hunde zu begreifen, dass sie nichts ausrichten koennen. Sie legen sich auf die winzige Bruestung des Daches. Ihre Koepfe scheinen fast hinab zu fallen.
Noch ein Stueck weiter beginnt ein weiteres Dach zu leben. Eine Frau kommt mit einem Kind auf dem Ruecken. Das Kind ist in ein buntes Tuch gewickelt. Sie Traegt einen Korb. Zwischen Eisenstaeben, die gen Himmel streben, sind Draehte gespannt. Ueber diese Draehte wirft die Frau die frisch gewaschene Waesche.
Bei einer spaeteren Unterhaltung erfahre ich, dass die Haeuser nicht ferig gebaut werden, weil so verhindert werden kann, die Steuer zu bezahlen. So gibt es fast in allen Vierteln. Eisenstaebe, die gen Himmel streben oder Daecher mit unfertigen Mauern. Doch die Daecher sind belebt. Sie leben auf ihre ganz eigene Weise. Besonders in den nicht mehr so heissen Abendstunden ist dort oben recht viel Betrieb. Die Welt der Daecher ist eine langsame, doerfliche und manchmal sogar romantische Welt. Ich haette auch gern ein Dach, wohin ich mich abends zurueckziehen koennte.
System der kleinen Geschenke
Auf der kleinen Treppe vor meinem Zimmer kommt eine Frau an mir vorbei. Als sie mich sieht, schenkt sie mir einen Apfel. Am Nachmittag spiele ich auf dem Sportplatz mit ein paar Kindern. Da kommt jemand auf mich zu. Ich erhalte ein Stueck Melone. Und am Abend werde ich in eine Huette zum Abendessen eingeladen. Es ist eng in diesem Raum. Doch ich fuehle mich wohl hier zwischen den vielen Menschen.
In mir geht eine Verwandlung vor. Ich wurde angesteckt. Bin ergriffen vom System der kleinen Geschenke.
Die Kuechenfrauen bekommen Goetterspiese. Leute auf der Strasse erhalten ein paar Fruechte. Auch verschenke ich ein kleine Bild. Recht froh kehre ich zurueck zu meinem Zimmer hinter der kleinen Treppe im himmelblauen Haus.
In mir geht eine Verwandlung vor. Ich wurde angesteckt. Bin ergriffen vom System der kleinen Geschenke.
Die Kuechenfrauen bekommen Goetterspiese. Leute auf der Strasse erhalten ein paar Fruechte. Auch verschenke ich ein kleine Bild. Recht froh kehre ich zurueck zu meinem Zimmer hinter der kleinen Treppe im himmelblauen Haus.
Dienstag, 30. Juni 2015
Unerwartete Felsmalereien
Auf meiner Exkursion im hohen Norden von Chile wandere ich "bunte" Felsen. Doch diese Felsen werde ich nie erreichen. Die Zeit draengt. Ich kehre um. Doch auf dem Heimweg durch das feldige kleine Tag mache ich noch einen abstecher zu einer Felswand. Da entdecke ich sie, hoechstwarscheinlich sehr alte Felsmalereien.
Leider wurden sie auch schon von anderen Wanderern entdeckt. Einige "Entdecker" kratzten und malten einfach darueber oder daneben. Wahrscheinlich hat sie ihre "Entdeckung" dazu motiviert. Sie wollten wohl auch mal so malen wie die Felsmaler.
Nun zeige ich euch einige meiner Entdeckungen:
Leider wurden sie auch schon von anderen Wanderern entdeckt. Einige "Entdecker" kratzten und malten einfach darueber oder daneben. Wahrscheinlich hat sie ihre "Entdeckung" dazu motiviert. Sie wollten wohl auch mal so malen wie die Felsmaler.
Nun zeige ich euch einige meiner Entdeckungen:
Noch einmal Chile
Da mein Visum ablaeuft, war ich gezwungen, nocheinmal die Grenze nach Chile zu ueberqueren, um bei der Rueckkehr nach Peru ein neues Visum zu erhalten. So war ich vom 25. bis 29. Juni unterwegs, nocheinmal in meinem ersten Land - in Chile.
Am Donnerstag mache ich mich auf den Weg. Unendliche Stunden fahre ich durch ein Nichts. Der Bus bewegt sich durch die Auslaeufer der Atacamawueste. Mal ist sie eher grau, mal gelblich, mal roetlich. Der groesste Teil der Strecke, die wir bewaeltigen, ist eine Hochebene. Der Boden gestaltet sich staubig und grau. Am Horizont erheben sich Berge. Dann gibt es wieder Abschnitte, die wir uns ueber Serpentinen auf und ab bewegen. Dort dominieren Steine wie auch Felsbrocken die Landschaft. Am Nachmittag erreiche ich Arica, eine Stadt ganz im Norden von Chile. Ich suche mir ein einfaches Quartier in der Naehe des Busbahnhofs und beende den ersten Tag.
Am naechsten Tag moechte ich in die hohen Berge aufbrechen. Doch der einizige Bus bricht jeden Tag sehr frueh auf. So habe ich Zeit die Stadt zu erkunden. Mich beeindruckt die Heftigkeit des Meeres. Viele stunden bewege ich mich am Wasser auf und ab. Einige Fotos zeugen von meinen Erlebnissen mit dem Ozean.
Noch ist es dunkel, der Bus bewegt sich ueber Stunden durch eine Landschaft, die einem Kieswerk aehnelt. Spaeter schraubt er sich in die Hoehe. Hoeher und hoeher. Es tauchen vereinzelt wieder Pflanzen auf. Immer hoeher muessen wir hinauf. Um die Mittagsstunde erreichen wir den 3500 Meter hoch gelegenen Ort Putre. Von da geht es weiter in den Nationalpark Lauca. Hier bin ich mit Jessica aus Santiago einem Fuehrer unterwegs. Wir treffen auf ungewoehnlich viele Tiere: Vikunjas. Sie gehoeren zur Familie der Chin Chilas. Am Wegesrand koennen wir Vizcachas beobachten. das sind die noch wilden Lamas der Berge. Auch grasen viele Alpakas vor zauberhafter Kulisse. Alpakas sind auch Verwandte der Lamas. Sie liefern auch herrliche Wolle fuer Pullover und Struempfe. Unsere Excursion fuehr uns vorbei an einem Hochmoor, an Seen und bietet uns fantastische Blicke auf die Vulkanbrueder Pomerape und Parinacota. Unser Ausflug endet an dem See Chungara in 4500 Metern Hoehe. Auf dem Heimweg streifen wir noch durch den Ort Parinacota, ein Ort hoch oben im Altiplano. Es geht wieder hinab. Kurz vor Putre schlage ich mein Zelt auf. In den Abendstunden umrunden Kuehe mein Zelt. Zum Glueck besuchen sie mich nicht. Die Nacht wird eisig. doch ich bin gut versorgt mit warmen Sachen. Der Schafwollpullover tut wuerdevoll seine Dienste.
Am Sonntag steige ich hinab nach Putre. Von dort beginne ich eine Wanderung zu den bunten Felsen. Immer tiefer gelange ich in ein steiles tal. Doch die bunten Felsen erreiche ich nicht. Auf dem Heimweg entdecke ich an einem Felsueberhang Zeichnungen. Sicher sind es sehr alte Felsmalereien. Ich bin beeindruckt. Nun muss ich mich beeilen, um den Bus zu erreichen. Schwitzend aber rechtzeitig gelange ich wieder nach Putre. Am Abend bleibt noch etwas Zeit, um die heftigen Wellen am Steinufer von Arica zu bestaunen. Doch auf diesem Meer moechte ich mich nicht befinden. Da machen mir die Wellen die gegen die Steine brallen schon Angst.
Am Donnerstag mache ich mich auf den Weg. Unendliche Stunden fahre ich durch ein Nichts. Der Bus bewegt sich durch die Auslaeufer der Atacamawueste. Mal ist sie eher grau, mal gelblich, mal roetlich. Der groesste Teil der Strecke, die wir bewaeltigen, ist eine Hochebene. Der Boden gestaltet sich staubig und grau. Am Horizont erheben sich Berge. Dann gibt es wieder Abschnitte, die wir uns ueber Serpentinen auf und ab bewegen. Dort dominieren Steine wie auch Felsbrocken die Landschaft. Am Nachmittag erreiche ich Arica, eine Stadt ganz im Norden von Chile. Ich suche mir ein einfaches Quartier in der Naehe des Busbahnhofs und beende den ersten Tag.
Am naechsten Tag moechte ich in die hohen Berge aufbrechen. Doch der einizige Bus bricht jeden Tag sehr frueh auf. So habe ich Zeit die Stadt zu erkunden. Mich beeindruckt die Heftigkeit des Meeres. Viele stunden bewege ich mich am Wasser auf und ab. Einige Fotos zeugen von meinen Erlebnissen mit dem Ozean.
Noch ist es dunkel, der Bus bewegt sich ueber Stunden durch eine Landschaft, die einem Kieswerk aehnelt. Spaeter schraubt er sich in die Hoehe. Hoeher und hoeher. Es tauchen vereinzelt wieder Pflanzen auf. Immer hoeher muessen wir hinauf. Um die Mittagsstunde erreichen wir den 3500 Meter hoch gelegenen Ort Putre. Von da geht es weiter in den Nationalpark Lauca. Hier bin ich mit Jessica aus Santiago einem Fuehrer unterwegs. Wir treffen auf ungewoehnlich viele Tiere: Vikunjas. Sie gehoeren zur Familie der Chin Chilas. Am Wegesrand koennen wir Vizcachas beobachten. das sind die noch wilden Lamas der Berge. Auch grasen viele Alpakas vor zauberhafter Kulisse. Alpakas sind auch Verwandte der Lamas. Sie liefern auch herrliche Wolle fuer Pullover und Struempfe. Unsere Excursion fuehr uns vorbei an einem Hochmoor, an Seen und bietet uns fantastische Blicke auf die Vulkanbrueder Pomerape und Parinacota. Unser Ausflug endet an dem See Chungara in 4500 Metern Hoehe. Auf dem Heimweg streifen wir noch durch den Ort Parinacota, ein Ort hoch oben im Altiplano. Es geht wieder hinab. Kurz vor Putre schlage ich mein Zelt auf. In den Abendstunden umrunden Kuehe mein Zelt. Zum Glueck besuchen sie mich nicht. Die Nacht wird eisig. doch ich bin gut versorgt mit warmen Sachen. Der Schafwollpullover tut wuerdevoll seine Dienste.
Am Sonntag steige ich hinab nach Putre. Von dort beginne ich eine Wanderung zu den bunten Felsen. Immer tiefer gelange ich in ein steiles tal. Doch die bunten Felsen erreiche ich nicht. Auf dem Heimweg entdecke ich an einem Felsueberhang Zeichnungen. Sicher sind es sehr alte Felsmalereien. Ich bin beeindruckt. Nun muss ich mich beeilen, um den Bus zu erreichen. Schwitzend aber rechtzeitig gelange ich wieder nach Putre. Am Abend bleibt noch etwas Zeit, um die heftigen Wellen am Steinufer von Arica zu bestaunen. Doch auf diesem Meer moechte ich mich nicht befinden. Da machen mir die Wellen die gegen die Steine brallen schon Angst.
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